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Sicherheit hat als Bedürfnis im privaten und beruflichen Leben einen enorm hohen Stellenwert, auch wenn uns das oft gar nicht bewusst sind.

 

Sicherheit wird in Zusammenhang mit dem Thema Aggression unter anderem erlebt, wenn wir uns vor emotionalen Grenzüberschreitungen und sogar körperlichen Angriffen geschützt fühlen und wir  damit umgehen können. Wenn es uns gut geht und negativer Stress unsere Handlungen nicht übermäßig beeinflusst, ist das für die Art, wie wir unsere Beziehungen im Allgemeinen gestalten, von Vorteil und wirkt sich präventiv auf das Entstehen von Konflikten und Aggression aus.

 

Wenn wir mit aggressiven Verhaltensweisen konfrontiert werden oder vielleicht in einem Bereich tätig sind, wo die Auseinandersetzung damit unvermeidlich ist, ist es die Selbstsicherheit, welche bei zB. Aggression unter Druck gerät oder verloren geht. Die hier angebotenen Schulungs- und Fortbildungsinhalte sorgen dafür, dass man Fähigkeiten erwirbt, um einerseits auf sich und das eigene Sicherheitsgefühl zu schauen und andererseits mit aggressiven Verhaltensweisen umgehen oder diese verhindern zu können. Hierdurch fühlt man sich auch wieder sicherer. Das Thema der Sicherheit spielt insgesamt als Ausgangspunkt, wie wir selbst Menschen begegnen und auch auf Aggressionen reagieren, eine große Rolle. Aufgebrachte Menschen beruhigen sich schneller von selbst, wenn wir mit unserer Haltung Sicherheit und Wohlwollen in angespannte, zwischenmenschliche Verhältnissen übertragen. 

 

 

Effektive Werkzeuge für den Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen sind im privaten Kontext heutzutage sinnvoll und erwünscht. In einigen beruflichen Kontexten sind sie jedoch unerlässlich, um der Verantwortung, die die Arbeit mit sich bringt, gerecht zu werden. Das vor allem dann, wenn man mit anspruchsvollen, manchmal aggressiven Klienten konfrontiert wird und eine unprofessionelle Haltung jenen gegenüber Aggressionsdynamik auslöst, die Situation eskalieren lässt und man sogar selbst mit Gewalt reagiert. Dieses inadäquate Vorgehen kann wirtschaftliche Schäden zur Folge haben. In psycho-sozialen Einrichtungen, wo der Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen gelegentlich ein struktureller Teil der Arbeit ist, kann unangemessenes Vorgehen den Beziehungen schaden. Diese negativen Erfahrungen bewirken keine Verbesserung, sondern eher eine Verschlechterung des Zustands der Klienten. Für sie gilt eben das gleiche wie für uns, wenn sie negativ beeinträchtigt werden, sich unsicher erleben und unwohl fühlen.

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